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Audrey Hephurn, Quelle: Wikipedia
Weibliche Filmidole – da kommen je nach Altersklasse wahrscheinlich ganz unterschiedliche Namen zum Vorschein. So gibt immer wieder einzelne Filmstars, die ganze Epochen prägen und die als Idole verehrt werden und ein Zeichen in puncto Mode und Trends setzen. Was der jeweilige Star heute trägt, trägt morgen die ganze Welt und manchmal prägt eine Schauspielerin sogar mehrere Generationen oder auch die ganze Film- und Kinowelt.

Weibliche Filmidole der 1920er, 1930er und 1940er Jahre
So zählt Greta Garbo zu einer der größten Filmlegenden, die Hollywood je hervorgebracht hat. Die schwedische Schauspielerin wird auch als „die Göttliche“, „die schwedische Sphinx“ oder auch „Traumprinzessin der Ewigkeit“ bezeichnet und spielte in den 1920er und 1930er Jahren vor allem tragische Frauenrollen.


Daneben wird Marilyn Monroe zu DER Film- und Sexikone des 20. Jahrhunderts gezählt und ist als eine der wenigen bei jeder Generation gleich bekannt und immer noch auf etlichen Plakaten und anderen Kultobjekten vertreten. Als erste Deutsche wurde Marlene Dietrich ein Filmstar in Hollywood und hat mehrere Epochen, als Film- und Stilikone geprägt.

Weibliche Filmidole der 1950er Jahre
Nach Marilyn Monroe wurde Audrey Hepburn eine der neuen Ikonen der 1950er Jahre. Zu einem ihrer berühmtesten Filme zählt wohl „Frühstück bei Tiffany“, in dem sie die Holly Golightly spielt. Audrey Hepburn stellte aufgrund ihrer zierlichen Gestalt und den braunen Haaren einen Gegensatz zu den üppigen Formen und Rundungen sowie den blonden Locken von Marilyn Monroe dar.

Den Kontrast neben Audrey bot die blonde Grace Kelly. Sie war Filmschauspielerin, Stilikone und modisches Vorbild für viele Frauen ihrer Generation. Bekanntheit erlangte sie vor allem aufgrund der Hochzeit mit dem Fürsten Rainier von Monaco, wodurch sie zur Fürstin Gracía Patricia wurde. Aufgrund der Verlobung benannte unter anderem die französische Luxus-Lederwarenfirma Hermès im Jahr 1956 eine Handtasche nach Grace Kelly. Den Kelly Bag kann man auch heute noch kaufen. Daneben prägte sie außerdem den Kelly Style - eine besondere Trageart des Kopftuches, wobei die Enden des Tuches unter dem Kinn verkreuzt und im Nacken verknotet werden.
Ebenfalls in den 1950er Jahren erlangte Romy Schneider Weltruhm und ist bis heute durch die Rolle der „Sissi“ unvergessen in Deutschland und Österreich.

Die 1960er Jahre
In den 1960er Jahren entwickelte sich die italienische Schauspielerin Sophia Loren zum Weltstar und spielte mit vielen Berühmtheiten wie Frank Sinatra oder auch Paul Newman. Im Vergleich zu den zuvor genannten Schauspielerinnen, die alle eines unnatürlichen Todes gestorben sind und nicht zuletzt auch dadurch für Aufsehen sorgten, lebt Sophia Loren noch.

Die 1970er Jahre – Idole bis heute
Seit den 1970er Jahren haben sich neben diesen Weltstars etliche weitere Schauspielerinnen einen Namen gemacht. Zumal die Filmwelt seit den 1950ern weiter gewachsen ist. So etablierte sich beispielsweise Meryl Streep, die viele Nominierungen und bereits zweimal den Oskar erhalten hat. Sie wurde vor allem mit Filmen wie „Jenseits von Afrika“, „Der Tod steht ihr gut“, „Das Geisterhaus“, „Die Brücken am Fluss“ oder auch „Marvins Töchter“ berühmt.
Auch Diane Keaton hat sich in dieser Zeit einen Namen unter den Schauspielern gemacht. Sie ist vor allem bekannt aus ihren Rollen in „Der Pate“, „Der Club der Teufelinnen“, „Marvins Töchter“ und „Was das Herz begehrt“. In diesen Filmen steht sie an der der Seite vieler Berühmtheiten. Ebenfalls, seit den 1970er aktiv und weltberühmt sind, Susan Sarandon, Bette Midler, Barbara Streisand, Helen Mirren, und auch Sigourney Weaver.

Weibliche Filmidole seit den 1980er Jahren
Zu der nächsten Generation ab den 1980er Jahren gehören unter anderem Michelle Pfeiffer und Sharon Stone. Letztere erlangt mit Basic Instinct das Image eines echten Sexsymbols. Ein weiteres weibliches Filmidol, die aus den 1980er Jahren hervor ging, war Kim Basinger, die als Bondgirl in „Sag niemals nie“ neben Sean Connery durchstartete. Ebenfalls ihre ersten großen Rollen hatten Demi Moore und Catherine Zeta-Jones.

Filmidole bis heute aktiv
Diese Schauspielerinnen spielen auch heute noch in zahlreichen Filmen mit. Schauspielerinnen werden erst zu Ikonen, wenn sie sich über mehrere Jahre im Filmgeschäft etablieren. Meist ändern sich dann ihre Rollen und sie spielen nicht mehr die junge begehrenswerte Frau, die erobert wird, sondern Rollen mit mehr Tiefgang oder auch eine Mutter, der jungen und hübschen Schauspielerin. Und so löst eine Ikone, die Nächste ab. Heutzutage geht das meist schneller, da das Filmgeschäft schnelllebiger geworden ist.