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Marilyn Monroe, Quelle: Wikipedia
Ein Thema in Kinofilmen ist immer wieder die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Sei es in deutschen Filmen, die die vergangenen Jahrzehnte und darunter oft die Zeit während des Nationalsozialismus thematisieren als auch in internationalen Filmen über andere Kulturen, welche Westeuropäern oft sehr befremdlich anmuten.
Thema ist dabei immer wieder die untergeordnete Rolle der Frau im Vergleich zu ihrem Mann inklusive häuslicher Gewalt und Vergewaltigungen. Filme, die sich dieser Thematik widmen, sind beispielsweise „Der Feind in meinem Bett“ mit Julia Roberts, „Genug“ mit Jennifer Lopez, „Effi Briest“ von Theodor Fontane oder auch „Anonyma –eine Frau in Berlin“ mit Nina Hoss sowie „Nicht ohne meine Tochter“ mit Sally Field und auch „Die weiße Massai“, ebenfalls mit Nina Hoss.


Kein Thema vergangener Zeiten, sondern Kulturenunterschiede
Was im Film oft sehr befremdlich und als Thematik längst vergangener Zeiten anmutet, ist in vielen Ländern außerhalb Westeuropas, Nord- und Mittelamerikas immer noch Realität. Im Vergleich zu anderen Kulturen hat es in Europa bereits schon länger emanzipierte Frauen in Machtpositionen gegeben - seien es nun die Königinnen verschiedener Adelshäuser oder auch einige andere mächtige Frauen – und viele davon wurden schließlich auch verfilmt wie mehrfach Queen Elisabeth. In anderen Kulturen sieht es dagegen ganz anders aus. Während Frauen bei uns mehr oder weniger in allen Bereichen gleichberechtigt sind und die gleichen Berufe wählen können wie die Männer und, zumindest in Deutschland, Haushalt und Kindererziehung auch längst nicht mehr nur Frauensache sind, herrscht in vielen vor allem nicht-westlichen Kulturen eine strikte Arbeitsteilung. 

Der Vamp und die Femme fatale
Neben dieser Thematik der Stellung der Frau in der Gesellschaft wurde in Hollywood in den 1920er Jahren die Frau als Vamp und Femme fatale gezeigt, unter der man eine besonders attraktive und verführerische Frau versteht, die mit magisch-dämonischen Zügen ausgestattet ist und Männer erotisch an sich bindet, gleichzeitig aber auch manipuliert und die Männer auf fatale Weise ins Unglück stürzt. So ist Marilyn Monroe unvergessen mit ihrer Rolle in „Niagara“ (1953) und auch in Deutschland Marlene Dietrich in „Der blaue Engel“ (1930). Während diese früher schlicht ein Skandal waren, wird sich dieser Thematik nicht mehr so stark angenommen, was vermutlich mit der Freizügigkeit vor allem im Bereich der Sexualität zusammenhängt und nicht mehr ein solches Skandalthema ist, das die Massen in die Kinos lockt. Schließlich kommt mittlerweile in fast jedem Film eine Sex- und Nacktszene vor.