marilyn monroe
Bild: Flickr

Von Greta Garbo über Audrey Hepburn und Sophia Loren bis hin zu Meryl Streep, Julia Roberts und aktuellen weiblichen Filmidolen – die Kinogeschichte ist voll von starken Frauen. Die Filmrollen von berühmten Schauspielerinnen in zahlreichen Klassikern geben viel Aufschluss über das sogenannte ’schwache Geschlecht‘; sie können auch und und gerade für Männer sehr interessant sein.

In den Anfangsjahren des Kinos und auch heute noch reduziert die Mehrzahl der Leinwand- Produktionen die Rollen der auftretenden Frauen eher auf Klischees wie Sinnlichkeit,, Erotik und Mutterinstinkt. Ein klassisches Beispiel für ein eher antiquiertes Rollenbild sind einige Rollen von Marilyn Monroe, zum Beispiel in ‚Manche mögen´s heiß‘ (1959), wobei es sich allerdings um eine Komödie handelt. In vielen Fällen mit einschlägigen Klischees behafteter weiblicher Filmrollen wird deutlich, wie machtvoll die berühmt-berüchtigten ‚Waffen der Frauen‘ sein können. Der gleichnamige Filmklassiker aus dem Jahr 1988 mit Sigourney Weaver und Melanie Griffith ist jedoch ein gutes Beispiel für andere weibliche Tugenden wie Mut, Ehrgeiz und soziale Kompetenz. Der Film thematisiert, wie sich eine Frau in der von Männern dominierten Berufswelt durchsetzt. Ein weiteres gutes Beispiel für starke Frauen im Film ist der Klassiker ‚Giganten‘ (1958), bekannt vor allem für das Mitwirken des ‚Rebells‘ James Dean. Die weibliche Hauptrolle wird von der ebenfalls weltberühmten Elizabeth ‚Liz‘ Taylor gespielt.

Sie verkörpert eine starke Ehefrau, die sich für die Familie aufopfert ohne ihre Prinzipien zu verraten, und dabei auch Konflikte mit den texanischen Farmerkollegen ihres Mannes nicht scheut: die alteingesessenen Männer in ihrer neuen Heimat haben einige Vorurteile gegen Frauen. Am Ende des Films wird deutlich, wie ‚Leslie Lynnton‘ mit viel Geduld und sanfter Gewalt einen besseren Menschen aus ihrem Ehemann gemacht hat. Sogenannte ‚Frauenfilme‘ behandeln wichtige Themen aus weiblicher Perspektive und können für Männer sehr lehrreich sein, wenngleich viele besonders gefühlsbetonte Frauenfilme für das maskuline Geschlecht eher langweilig sind.

Bild: Marilyn Monroe by the Mirror 2 von Cea, CC-BY


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